14.07.11 Aktuelle Lage in Ägypten
Aktuelle Hinweise (Stand 28. April 2011)
Reisen nach Ägypten sollten bis...
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14.07.11 WICHTIGE INFORMATIONEN!
Es gibt neue Gesetze der Red Sea Association für das Tauchen und den...
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Allgemeine Reiseinformation Ägypten
Allgemeine Reiseinformation
Die Arabische Republik Ägypten ist mit einer Fläche von über 1 Million km2 fast doppelt so groß, wie die Bundesrepublik Deutschland. Von dieser Fläche sind jedoch nur etwa 6% bewohnt. Der größte Teil des Landes besteht aus Wüste. Lebensader des Landes ist die Stromoase des Nils. Hier lebt der größte Teil der über 61 Millionen ägyptischen Bürger.
Die Landessprache ist arabisch, der Islam ist Staatsreligion. Kairo, die größte Stadt der arabischen Welt, ist die Hauptstadt Ägyptens. In Ägypten gilt die osteuropäische Zeit, d.h. sie müssen zur mitteleuropäischen Zeit eine Stunde hinzu addieren.
Wetter
Das Nil-Delta und die Mittelmeerküste gehören zur mediterranen Wetterzone, dort gehen im Winter die Temperaturen herunter und es kommt zu Regenfällen.
Der Rest des Landes unterliegt dem Wüstenklima: Heiß und trocken im Sommer, mild im Winter, kaum Regen.
Offizielle Währung ist das ägyptische Pfund (Abkürzung L. E.). Ein Pfund entspricht 100 Piaster. Münzen sind so gut wie nicht im Umlauf. Die Ein- und Ausfuhr von mehr als 20 L.E. ist nicht erlaubt. Der Umtausch ist in Wechselstuben und Banken, sowie in den meisten Hotels möglich. Akzeptiert werden alle gängigen internationalen Währungen, Reiseschecks und zum Teil Kreditkarten.
Die jeweils aktuellen
Wechselkurse für Ihr Reiseland finden Sie hier.
Impfungen
Sind momentan nicht erforderlich. Eine Übersicht der empfohlenen Impfungen finden Sie bei Fit-for-Travel.
Einreise
Deutsche benötigen zur Einreise ein Visum, dass direkt bei der Ankunft ausgestellt wird. Bei Pauschalreisen übernimmt dies meist der Reiseveranstalter.
Außerdem wird ein, noch mindestens 6 Monate gültiger, Reisepass benötigt.
"Bakschisch" vergleichbar unserem Trinkgeld wird in Ägypten für jede noch so kleine Dienstleistung fällig. Man sollte daher immer einen Vorrat an kleinen Scheinen parat haben. Die Größe des Bakschisch ist abhängig von der Dienstleistung und davon, was man selber geben möchte. Mit 2 - 5 Pfund sollte man in den meisten Fällen richtig liegen. Ausgenommen davon sind große internationale Hotels und einige Museen, die mit "No tips, please"- Schildern auch darauf hinweisen.
Handeln
Handeln gehört in Ägypten zum guten Ton. Wichtig ist, dass sie auch bei jeder Dienstleistung den Preis vorher ausmachen müssen. Wundern sie sich nicht, wenn Händler ihnen total überzogene Preise nennen, das ist vollkommen normal. Sie können den Händler herunterhandeln und sich darüber freuen, daß sie ein Geschäft gemacht haben - und er freut sich, weil er wirklich ein Geschäft gemacht hat... Auf keinen Fall sollten sie sich unter Druck setzen lassen.
Öffnungszeiten
Geschäfte haben meist von 9.00 - 18.00 Uhr, Behörden von 9.00 - 15.00 Uhr geöffnet. Samstag und Sonntag sind normale Arbeitstage, dafür ist der Freitag frei. Die Zeiten gelten nicht während des islamischen Fastenmonats Ramadan. In dieser Zeit kommt das öffentliche Leben tagsüber zum erliegen.
Viele Ägypten-Urlauber können ein Lied von der "Rache der Pharaonen" singen: Magen - und Darmproblemen sind das häufigste Übel. Daher sollte man sich einen Vorrat an entsprechenden Medikamenten mitnehmen. Als Trinkwasser und zum Zähneputzen sollte man nur Mineralwasser verwenden.
Erkältungen treten vor allem aufgrund der oft zu kalt eingestellten Klimaanlagen auf. Eine weitere Gefahr ist das Trachom, eine Augenkrankheit, die zur Blindheit führen kann. Sie sollten daher keinen Einheimischen ihren Fotoapparat oder ihr Fernglas geben.
Weit verbreitet ist die Bilharziose, eine Krankheit die durch kleine Hakenwürmer übertragen wird. Man sollte daher nicht im Nil oder anderen Binnengewässern baden.
Sicherheit
Ägypten ist, in Bezug auf klassische Kriminalität, ein relativ sicheres Land. Anders sieht es mit der Gefährdung durch islamische Terroristen aus. Die Regierung hat seit 1997 große Anstrengungen unternommen um, vor allem in den Touristenhochburgen, durch die massive Präsenz der Sicherheitskräfte weitere Anschläge zu verhindern. Beachten Sie hierzu die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.
Rotes Meer
Die ägyptische Küste entlang des Roten Meeres verläuft vom Golf von Suez bis an die sudanesische Grenze. Die mineralreichen rötlichen Gebirgszüge verleiteten die Seefahrer der Antike dazu, das Meer "mare rostrum" zu nennen, oder Rotes Meer.
Schiffe sind das Rote Meer auf und ab gesegelt, seit es für phönizische und ägyptische Händler die wichtigste Route nach Indien darstellte. Jahrhunderte lang blieb das Rote Meer Schauplatz von Schiffsunglücken und Abenteuern für Schmuggler, Kaufleute, Piraten und Pilger. Mit der Eröffnung des Suez-Kanals 1869 übernahm das Rote Meer erneut die Rolle einer internationalen Handelsroute und "Brücke nach Indien" für europäische Reisende.
Heute zählen die antiken Häfen zu den besten Tauchrevieren der Welt. Sonnenanbeter entspannen sich an weißen Sandstränden, während Schnorchler die Riffe erkunden.
Suez ist seit dem 7. Jahrhundert ein kommerzieller Hafen. Der Gewürzhandel wie auch die Pilgerfahrten nach Mekka sorgten für den Wohlstand der Hafenstadt durch das Mittelalter hindurch. Im 15. Jahrhundert wurde es ein Stützpunkt der Marine, und 1869 sicherte die Eröffnung des Suez-Kanals die Entwicklung von Suez zu einer modernen Stadt. Heute hat Suez den zweitgrößten Hafen Ägyptens.
Ain Sukhna bedeutet auf Arabisch "heiße Quelle" und bezieht sich auf die in der Nähe gelegenen Schwefelquellen. Nahe genug an Kairo gelegen, um eine Tagesfahrt zu ermöglichen, ist dies ein beliebtes Wochenendziel mit schönen Stränden und Buchten, Korallenriffen, Tauch- und andere Wassersportmöglichkeiten.
Hurghada
Hurghada wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet, und ist heute das wichtigste Tourismuszentrum am Roten Meer. Alles, was in oder auf dem Wasser stattfindet, ist hier möglich: Windsurfen, Segeln, und vor allem Schnorcheln und Tauchen. Die rasante Entwicklung hat jedoch zu einer zunehmenden Zerstörung der Korallenriffe geführt.
Am in der Nähe gelegenen Mons Porphyritis sind römische Ruinen zu besichtigen, und es werden Tagesausflüge und mehrtägige Safaris in die Berge des Roten Meeres per Kamel oder per Geländewagen angeboten.
Safaga ist eine ehemalige Hafenstadt mit mehreren Touristendörfern und einigen Hotels. Der ständige starke Wind machte Safaga zu einem idealen Veranstaltungsort der Weltmeisterschaften im Windsurfen 1993. Mittlerweile ist die gesamte Bucht für Hotelbauten vergeben. Es ist zu erwarten, dass Safaga eine ähnliche Entwicklung wie Hurghada macht. Die touristische Infrastruktur außerhalb der Hotels ist jedoch noch mangelhaft. Bisher sind vor allem Tauch- und Surfschulen vorhanden.
El Quseir
El Quseir war lange Zeit eine der wichtigsten Hafenstädte am Roten Meer. Von hier aus unternahm bereits Königin Hatschepsut ihre Expedition in das ferne Land Punt. Der Legende zufolge kehrten die Expeditionsteilnehmer mit zwei lebenden Panthern und 31 Weihrauchbäumen zurück. Die einstige strategische Bedeutung der Stadt wird durch die Festung des Sultan Selim aus dem 16 Jahrhundert belegt die noch immer im Zentrum der Stadt steht Heute ist El Quseir ein ruhiges Städtchen mit Sandstränden klarem Wasser und Korallenriffen. Die Gebirgsstraße nach Qift im Niltal folgt einer alten Karavanenroute durch das Wadi Hammamat und führt an mehreren pharaonischen und römischen Altertümern vorbei.
Marsa Alam ist die ideale Ausgangsbasis für Tauchsafaris in den Süden des Roten Meeres. Vor der Küste befinden sich einige hervorragende Korallenriffe. Ein Naturschutzgebiet erstreckt sich von hier bis nach Gebel Elba im Süden.